Търсене в този блог

7.03.2017 г.

Написано от Вилхелм Волф и за него

 

 

 

 

 

 

 

                                                                            Извадка от събрани съчинения на Вилхелм Волф

                                                                                   Издател: Франц Меринг, Берлин, 1909

 

 

 

Wilhelm Wolff:  Das Elend der Weber in Schlesien 1844


Die Gewerbefreiheit war die letzte Staffel, auf welche sich das Privateigentum stellen musste, damit seine unheilvollen Konsequenzen selbst dem gewöhnlichsten Verstände klar werden könnten. Der Handel nach dem Osten ging mehr und mehr ein; der russische Schwager mochte in diesem Bezüge nichts von Verwandtschaft wissen; die sonst blühenden Grenzstädte verfielen; die Tuchmanufaktur, wie viele andere Zweige sanken zusehends. Die Kapitalisten hörten deshalb nicht auf, gute Zinsen zu beziehen; gings nicht auf dem Wege, so wussten sie auf einem anderen sich schadlos zu halten. Nur die Handwerker und andere Arbeiter verloren. Der sonstige Flor unserer Leinenindustrie fing an zu schwinden; die Konkurrenz anderer Länder trat uns in den Weg; ein Teil unserer Kaufleute begann, unsolide Waren zu liefern, er sandte wohlfeile, aber schlechte Leinwand auf den Weltmarkt und war zufrieden, wenn er durch unreelle Bedienung seinen Gewinn in die Tasche stecken konnte. Die Flachskultur blieb ziemlich stehen, wo sie sonst gewesen, d. h. sie blieb schlecht. Die zahlreichen Spinner, welche im flachen Lande wie im Gebirge ehemals einen zwar geringen, aber sicheren Verdienst hatten, fanden nur noch zu solchen Preisen mit ihrer Ware Absatz, dass sie oft nicht mehr das Salz in die Suppe gewannen. Die Spinnrädchen wurden nicht verbessert; man bediente sich fortwährend der alten. Das Ausland spann unterdes mit Maschinen; es spann viel und wohlfeil. Nun bauten wir auch Maschinen und machten vollends eine Menge Spinnerhände überflüssig. Daneben traten Baumwollenwaren vielfach an die Stelle der Leinwand. Mindestens ebenso nachteilig als auf die Spinner wirkte die neue Gestaltung der Dinge auf die Weber ein. Die Nachkommenschaft eines Webers war von jeher gleichsam vorausbestimmt, wieder am Webstuhl zu sitzen, und wenn sonst noch einige Mitglieder der Familie sich durch Spinnen ernährt hatten, fiel dies hinweg oder brachte nichts ein. Die Bevölkerung mehrte sich, mit ihr der Begehr nach Arbeit, deren gerade immer weniger und täglich minder lohnend wurde. Die kleineren Kaufleute, denen nur unbedeutende Kapitalien zu Gebote standen, richteten wenig mehr aus. Die Macht über die Weber konzentrierte sich in den Händen der reichen Fabrik- und Handelsherren. Von ihnen mehr und mehr abhängig, sah sich der Weber gezwungen, für einen Lohn zu arbeiten, welcher ihn mit den Seinigen am Hungertuche nagen hieß. Aber die Reichen gewannen, wie immer, und wurden immer reicher, während der Arme stets ärmer wurde, stets tiefer in Armut und Sklaverei versank. Die Klagen der Weber bezogen sich übrigens weit weniger auf Arbeitslosigkeit, als auf den jämmerlichen Verdienst, den die angestrengteste Arbeit eintrug. Aber nicht genug, dass fortwährende Herabsetzung des Lohnes die armen fleißigen Menschen in täglich größeres Elend stürzte, es wurden auch von vielen Fabrikanten unzählige Mittel angewandt, es ihnen unmöglich zu machen, sich aus den Händen derer zu befreien, die an ihrem Schweiß sich bereicherten. Der Weber musste, weil er selbst von Mitteln entblößt war, das Garn vom Fabrikanten entnehmen und ihm die fertige Leinwand verkaufen. Da der Weber stets für das Garn sich im Vorschuss befand, so war er dem Fabrikanten schon dadurch in die Hände gegeben. Andere, die gerade noch das Garn anzuschaffen imstande waren, erlangten doch keinen besseren Preis. Denn schrieb der Fabrikant unvertilgbar auf das Stück oder machte sonst ein Zeichen, dass es bereits angeboten worden, so war der Weber, selbst wenn er nicht von der Not zum augenblicklichen Verkauf gedrängt worden wäre, gleichwohl nachzugeben genötigt. Oftmals bin ich im Winter solchen Armen begegnet, die in dem schrecklichsten Wetter, hungrig und frierend, viele Meilen weit ein fertig gewordenes Stück zum Fabrikanten trugen. Zu Hause warteten Frau und Kinder auf die Rückkunft des Vaters; sie hatten seit Tagen bloß eine Kartoffelsuppe genossen. Der Weber erschrak bei dem auf seine Ware gemachten Gebot; da war kein Erbarmen; die Kommis und Gehilfen begegneten ihm wohl noch obendrein mit empörender Härte. Er nahm, was man ihm reichte, und kehrte, Verzweiflung in der Brust, zu den Seinigen. Nicht selten erhielt der Arbeiter seinen Lohn in Gold; der Dukaten wurde ihm mit 3 Taler 6 Sgr. angerechnet, und wenn er ihn wieder verausgabte, sah er ihn nur zu 2 Taler 28 Sgr., 2 Taler 25 Sgr., ja noch niedriger angenommen. Noch andere Fabrikanten hatten ganz das englische Trucksystem eingeführt. Die Weber wurden nicht aber bezahlt, sondern erhielten ihren Lohn zum größten Teil in Waren, deren sie bedurften. Meist im Vorschuss mussten sie sich die Preise dieser Waren ebenfalls bestimmen lassen; der Fabrikant hatte sie einmal, wie das Sprichtwort sagt, im Sacke. Ließ der Weber seinen Klagen freien Lauf und führte er seinen Zustand dem Kaufmann zu Gemüte, so hieß es, die schlechte Handelskonjunktur sei an allem Schuld. Allein der Weber sah den Fabrikanten demungeachtet in Palästen wohnen, prächtige Equipagen halten, Landgüter kaufen, herrlich essen und trinken, während er selbst, der doch mindestens ebensoviel als der Fabrikant arbeitete, in enger, schmutziger Stube, auf modrigem Stroh gelagert, mit Lumpen bedeckt, sich glücklich gepriesen hätte, an dem reichlichen Kartoffelmahl der Mastschweine seines Lohnherrn teilnehmen zu dürfen.



 Wilhelm Wolff:  Bericht über den Aufruhr der Weber in Schlesien 1844


Hier in den großen Dörfern Langenbielau (13 000 E.), Peterswaldau (5000 E.) und in den übrigen Dörfern, wie Arnsdorf, Peilau usw., ist besonders die Baumwollenweberei zu Hause. Die Not der Arbeiter war und ist hier nicht minder bedeutend, ja vielleicht noch mehr als in anderen Gegenden, obgleich man denken sollte, das Elend könne keinen höheren Grad erreichen, als auf dem es im Landshuter, Hirschberger, Bolkenhainer und anderen Kreisen anzutreffen ist. Schon im Winter, mit beginnendem Februar, fand in Bielau ein kleiner Aufstand statt. Ein Haufe rief durch Signale die Weber des Dorfes zusammen. Man befreite einen Kameraden, der eingesperrt worden. Durch einige Geschenke wurde die Menge beschwichtigt. Eine Untersuchung des Vorfalls folgte, doch bei der Heimlichkeit unseres Verfahrens blieb dieser Vorgang selbst in Breslau, d. h. unter dem nicht regierungsmäßigen Publikum, meist unbekannt. Inzwischen wurde die Not und das Drängen nach Arbeit von einzelnen Fabrikanten möglichst benutzt, um für geringen Lohn viel Ware zu erhalten. Unter diesen ragten die Gebrüder Zwanziger in Peterswaldau besonders hervor. Für ein Webe Kattun von 140 Ellen, woran ein Weber 9 Tage zu arbeiten hat und wofür andere Lohnherren 32 Sgr. zahlten, gaben sie nur 15 Sgr. Für 160 Ellen Barchent, welches 8 volle Tage angestrengter Arbeit erfordert, entrichteten sie 12V2 und 12 Sgr. Lohn. Ja, sie erklärten sich bereit, noch 300 Weber in Arbeit zu nehmen, wofern diese ebensoviel für 10 Sgr. arbeiten wollten. Das bitterste Elend zwang die Armen, auch unter dieser Bedingung zu arbeiten. Von seinen 12 oder resp. 10 Sgr. musste der Weber noch 2V2 bis 3 Sgr. an den Spuler entrichten, alle Staats-, Gemeinde- und gutsherrlichen Lasten tragen und - leben. Ach! wenn mich doch einer belehren wollte, warum der faulenzende Sohn reicher Eltern, der in Bädern, auf Reisen oder sonstwo schwelgende Besitzer von 3, 10 und 100 Gütern und Herrschaften, der müßige Kapitalist, die »wohlhabende Jugend des Landes«, der Major, Oberst, General, der nach unblutigem Kriegsspiel in langer Friedenszeit sich mit einer Pension von 1000, 1500, 2000 Talern usw. zurückzieht, warum diese trotz ihres Nichtarbeitens von Jugend auf dennoch herrlich und in Freuden leben und der fleißige Arbeiter vertiert und verdumpft, aller moralischen und intellektuellen Entwickelung beraubt, für seine tägliche mühsame Arbeit von 14 bis 16 langen, langen Stunden nicht einmal soviel gewinnt, dass er mindestens die Bedürfnisse eines Tieres, die Forderungen des Magens befriedigen kann! Doch ich gehe weiter.

Das anfangs nicht allzu große Vermögen der Zwanziger war in kurzer Zeit zu großem Reichtum angewachsen. Sechs prächtige Gebäude gaben Zeugnis davon. Herrliche Spiegelscheiben, Fensterrahmen von Kirschbaumholz, Treppengeländer von Mahagoni, Kleider- und Wagenpracht sprachen der Armut der Weber Hohn. Bei der letzten Lohnverkürzung sollten die Zwanziger auf der Weber ihre Vorstellung, dass sie nun gar nicht mehr bestehen und selbst nicht mehr Kartoffeln kaufen könnten, geäußert haben, sie würden noch für eine Quarkschnitte arbeiten müssen oder, wie andere sagen: die Weber möchten nur, wenn sie nichts anderes hätten, Gras fressen; das sei heuer reichlich gewachsen. Ich lasse diese Äußerungen dahingestellt sein; ich teile sie nur mit, weil sie in aller Munde sind. Dagegen kann ich folgenden kurzen Bericht, wie ich ihn Augenzeugen, und zwar glaubhaften Männern, nacherzähle, verbürgen.

Ein Gedicht, nach der Volksmelodie: »Es liegt ein Schloss in Österreich« abgefasst und von den Webern gesungen, ward gleichsam die Marseillaise der Notleidenden. Sie sangen es zumal vor Zwanzigers Hause wiederholt ab. Einer ward ergriffen, ins Haus genommen, durchgeprügelt und der Ortspolizei überliefert. Endlich, um 2 Uhr nachmittags, den 4. Juni, trat der Strom über seine Ufer. Eine Schar Weber erschien in Nieder-Peterswaldau und zog auf ihrem Marsche alle Weber aus den Wohnungen rechts und links an sich. Alsdann begaben sie sich nach dem wenig entfernten Kapellenberge und ordneten sich paarweise und rückten so auf das neue Zwanzigersche Wohngebäude los. Sie forderten höheren Lohn und - ein Geschenk! Mit Spott und Drohen schlug man's ihnen ab. Nun dauerte es nicht lange, so stürmte die Masse ins Haus, erbrach alle Kammern, Gewölbe, Böden und Keller und zertrümmerte alles, von den prächtigen Spiegelfenstern, Trumeaus, Lüsters, Öfen, Porzellan, Möbel bis aufs die Treppengeländer herab, zerriss die Bücher, Wechsel und Papiere, drang in das zweite Wohngebäude, in die Remisen, ins Trockenhaus, zur Mange, ins Packhaus und stürzte die Waren und Vorräte zu den Fenstern hinaus, wo sie zerrissen, zerstückt und mit Füßen getreten oder in Nachahmung des Leipzigers Meßgeschäftes an die Umstehenden verteilt wurden. Zwanziger flüchtete sich mit seiner Familie in Todesangst nach Reichenbach. Die dasigen Bürger, welche einen solchen Gast, der die Weber auch ihnen auf den Hals ziehen konnte, nicht dulden wollten, veranlassten ihn zur Weiterreise nach Schweidnitz. Aber auch hier deuteten ihm die Behörden an, die Stadt zu verlassen, weil sie durch seine Gegenwart leicht einer Gefahr ausgesetzt sein konnten; und so fand er endlich hier in Breslau Sicherheit. Der Polizeiverweser Christ und ein Gendarm nahmen zwar in Peterswaldau eine Arretierung vor, indes befreiten die Weber bald den Gefangenen. Neben Zwanziger wohnt der Fabrikant Wagenknecht. Er hatte die Weber menschlicher behandelt, er blieb verschont. Da er ihnen noch ein kleines Geschenk verabreichte, brachten sie ihm ein Vivat aus. Bald fanden sich Weber aus Arnsdorf und Bielau ein. Was bei Zwanziger noch übriggeblieben, wurde vollends zertrümmert. Die Nacht unterbrach das Rachewerk. Ich darf den Vorschlag einiger Weber, die Häuser anzuzünden, und die Verwerfung desselben aus dem Grunde, weil die so Beschädigten dann Brandgelder erhielten und es doch darauf ankomme, sie auch einmal arm zu machen, damit sie erführen, wie der Hunger tue, als zu charakteristisch nicht unerwähnt lassen. Am folgenden Tage, den 5 Juni, ging es zum drittenmal in die Zwanzigerschen Etablissements. Ein Garnvorrat auf dem Boden des Hauses war am 4. Juni nicht entdeckt worden; darum fiel er heute der Vernichtung anheim. Zum Schluss ward selbst an die Dächer Hand gelegt und ihre teilweise Zerstörung bewerkstelligt. Nachdem hier alles zu Ende, begab sich der Haufe zum Fabrikant F. W. Fellmann jun..  Fellmann beschwichtigte die Leute, indem er jedem 5 Groschen zahlte und Brot und Butter, nebst einigen Speckseiten, an sie verabreichte. Ein Stück Brot und ein Viergroschenstück reichten hin, die Wut der von Hunger und Rache Getriebenen im Zaume zu halten! Nun ging's weiter zu E. G. Hofrichters Witwe und Söhne. Die Masse der Weber betrug hier schon an 3000. Auch Hofrichter zahlte ein Geschenk von 5 Groschen für den einzelnen, doch erhielten dies nur die ersten, die letzten weniger.

Von hier bewegte sich der Zug »zum Sechsgröschel Hubert«. Hubert und Andretzky wohnen in Bielau. Mit ihrem Hause begann die Zerstörung an diesem Orte. Zunächst kam das obere Etablissement der Gebrüder Dierig an die Reihe. Der Pastor Seiffert, Schwiegersohn des Dierig, dem seine Frau eine Mitgift von 20 000 Talern zugebracht und der nun wohl bequem von der ruhigen Ergebung des wahren Christen in sein Schicksal, von den Freuden, die dem Dulder hienieden, dort oben winken sollen, sprechen und zur Ruhe und zum Frieden ermahnen mochte, soll ins Wasser geworfen worden sein. Unterdes hatten die Kommis ihre Fabrikknechte und .andere Leute versammelt, mit Knütteln und was sonst zur Hand lag, bewaffnet und drangen nun unter Anführung des Bauerngutsbesitzers Werner auf die Weber los. Nach einem heftigen Gefecht flohen die Weber unter Zurücklassung mannigfaltiger Blutspuren und mit zerschlagenen Köpfen zu dem Gebäude hinaus und fort. Indes fanden sich die Entwichenen mit neu Angekommenen bald vor dem zweiten Hause Dierigs ein. Besonders hatten sich viele Weber von denen, die bei Dierig arbeiten, versammelt. Letzterer hatte allen, die ein Eigentum beschützen und somit sich selbst die Gelegenheit weiterzuarbeiten erhalten würden, ein Geschenk von 5 Sgr. zugesagt. Mehrere Fremde, die eindringen wollten, wann von den zur Beschützung Bereitwilligen zurückgewiesen »enden. Unterdes rückte das schon vor 24 Stunden aus Schweidnitz requirierte Militär in Bielau ein. Ich verbürge nicht, ob Pastor Seiffert zu seinem Schwiegervater gesagt hat: jetzt brauche er nicht mehr zu bezahlen, das Militär sei ja da! Genug, so wird es fast allgemein erzählt. Das steht fest, dass sich die Menge soeben in Ordnung aufzustellen begann, um die auf einem Zettel, der ans Haus geklebt wurde, von Dierig versprochenen 5 Sgr. entgegenzunehmen, als das Militär ankam. Dieses verschaffte sich durch Rückwärtsbewegung einigen Raum; Weber redeten es in der Nähe an und der Kommandierende mochte solche Ansprache mit Recht für gefahrbringend halten. Deshalb begab sich der Major von der ersten Stelle weg, um hinter dem Hause und auf seinen Seiten eine vorteilhaftere Stellung zu wählen. Ein Leutnant mit zehn Mann wurde in den Garten vor dem Hause beordert. Die Weber formierten zwei Reihen, um jeder seine 5 Sgr. zu erhalten. Die Austeilung sollte am Hause des Dierig vor sich gehen und jeder bald nach dem Empfang durchs Haus hindurch ins Freie sich entfernen. Die Ein- und Ausgänge waren mit Soldaten besetzt. Es dauerte aber so lange und die Zahlung verzögerte sich so sehr, dass die Masse ungeduldig wurde und, außerdem beim Anblick der Soldaten ohnehin aufgeregt und von einigen Unteroffizieren barsch zur Ordnung gerufen und bald fest überzeugt, dass sie kein Geld erhalten würden, gegen die Truppen immer mehr andrängte. Der Major, welcher Dierigs Haus und seine Truppen mehr und mehr bedroht sah, ließ Feuer geben. Infolge dreier Gewehrsalven blieben sofort 11 Menschen tot. Blut und Gehirn spritzte weithin. Einem Manne trat das Gehirn über dem Auge heraus. Eine Frau, die 200 Schritte entfernt an der Tür ihres Hauses stand, sank regungslos nieder. Einem Manne war die eine Seite des Kopfes hinweggerissen. Die blutige Hirnschale lag entfernt von ihm. Eine Mutter von sechs Kindern starb an demselben Abend an mehreren Schusswunden. Ein Mädchen, das in die Strickstunde ging, sank von Kugeln getroffen zu Boden. Eine Frau, die ihren Mann stürzen sah, ging auf den Boden und erhängte sich. Ein Knabe von 8 Jahren wurde durchs Knie geschossen. Bis jetzt sind überhaupt 24 schwer und tödlich Verwundete, außer den obigen 11 Toten, bekannt geworden. Wieviele ihre Wunden verheimlichen, lässt sich vielleicht später erfahren. Nach den ersten Salven herrschte einige Sekunden eine Totenstille. Aber der Anblick des Blutes um und neben ihnen, das Stöhnen und Röcheln der im Verscheiden Begriffenen, der Jammer der Blessierten, trieb die Mutigsten unter den Webern zum Widerstände. Sie antworteten mit Steinen, die sie von den Steinhaufen der Straße aufrafften. Als nun zwar noch mehrere Schüsse getan und dadurch abermals einige Weber verwundet wurden, gleichwohl aber die Weber auf der einen Seite entfliehend, von der anderen her zurückkehrten und unter den fürchterlichsten Flüchen und Verwünschungen mit Steinen zu werfen fortfuhren, mit Knütteln, Äxten usw. vordrangen, bewerkstelligte der Major v. Rosenberger seinen Rückzug. Hätte er länger gezögert, so war es vielleicht für immer zu spät. Abends 10 Uhr langte der Major v. Schlichting mit vier Kompagnien in Peterswaldau an. Auch vier Geschütze trafen von Schweidnitz ein.




 

 

 

Скоро след смъртта Вилхелм Волф, неговият другар Енгелс пише на Маркс (на 9 юни 1864), че трябва да се напише кратка биография на Волф.  И самият Карл Маркс е имал намерение да опише живота на своя незабравим приятел. Съхранени са предварителни записки  направени от Маркс, за първи път  публикувани в списание „Новая и новейшая история“, № 4, 1959 г. Въпреки това намерението на Маркс остава неосъществено, защото по това време той не разполага с някои необходими му сведения за ранния период от живота на Вилхелм Волф, а и поради огромната му претовареност и текуща работа.

Очеркът на Ф. Енгелс „Вилхелм Волф“ е написан като поредица от статии в периода юни-ноември 1876 г. за списанието „Die Neue Welt“ – Лайпциг, редактирано от В. Либкнехт.  Напечатано под  № 27, 28, 30, 31 – юли; № 40 – септември; №  40, 41, 42, 43, 44 – октомври;  № 45 и 47 ноември 1876 г.

 

 

 

 

 

 

 

 

Виж  основната  статия: „Вилхелм Волф – верният другар на Маркс и Енгелс”

http://nvkovachev.blogspot.bg/2017/03/blog-post_16.html    

 

 

 

Този  материал подготви  Николай  Ковачев, отчитайки потребността в електронното пространство да има на български език обзор за тази необикновена личност – Вилхелм Волф.

Посвещава се на 150 - годишнината от публикуването на първия том на „КАПИТАЛЪТ” на 14 септември 1867 година !

Свободно за разпространение !

 

 

 

 

Няма коментари:

Публикуване на коментар